InterUrban

InterUrban möchte zur Lösung beitragen, die urbanen Gebiete so attraktiv wie möglich zu gestalten. Das betrifft die schweizerischen Stadtkerne (Innenstadt-, Zentrums- und Altstadtgebiete, Ortskerne), die Stadtteile, Quartiere und Bedeutungsareale. Dabei agiert InterUrban immer aus Sicht des Marktes und der Identität sowie der Nutzungsausrichtung. Die Indikatoren sind das Wesen und die Existenz der Anbieter mit Publikum, die Nutzungsvielfalt, Trends und die zu erwartenden Bedürfnisse sowie das lokale Umfeld.

Mit einem anspruchsvollen Forschungsvorhaben wollen wir zusammen mit Wirtschafts- und Forschungspartnern unseren hohen Anforderungen gerecht werden. Es ist ein unentbehrliches Tool, um künftige Entwicklungen, das Zusammenspiel der Funktionen, den Unterhalt und das Management in urbanen Gebieten auf unkomplizierte Art zu steuern.

Dabei sind alle relevanten Akteure jederzeit in jeden Prozess eingebunden. Die Akteure umfassen die öffentliche Verwaltung, die Politik, die Immobilieneigentümer, die Unternehmen und Versorgungsanbieter und allenfalls auch die Bewohner. Das Ziel ist die Fähigkeit zur Transformation urbaner Gebiete, die sich auf die rasanten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen einstellen müssen.

Damit steigt die Chance urbaner Gebiete, zu eigentlichen Erfolgsgebieten zu mutieren und ihre Wertigkeit massiv zu steigern. So bieten sie höchste Lebens- und Arbeitsqualität, grosse Entwicklungsmöglichkeiten für die Binnenwirtschaft und vielfältige Entfaltungsräume für breite Kreise. Damit wird schlussendlich auch die proklamierte Innenentwicklung zum Schweizerischen Erfolgsmodell.

Das Forschungsprojekt ist weit fortgeschritten. Auch wenn das Projekt aus technologischer und kommunikativer Sicht eine Herausforderung darstellt, so ist es doch weltweit einzigartig und zukunftsweisend. Willkommen im digitalen Zeitalter!

Input-Letter

Als Informations- und Austauschmedium dienen unsere regelmässigen Input-Letters. Sollten Sie noch nicht auf unserem Input-Letter-Verteiler sein, können Sie sich gerne hier anmelden.

Input-Letter Archiv

Sind an der jeweiligen Langfassung einzelnen Input-Letters interessiert, können Sie diese gerne per Mail anfordern.


URBANITÄT: INNENSTADT, ZENTRUMSGEBIETE und ORTSKERNE

Nr. 80.1 und 80.2 – 15.12.2017 – Wo sind die Treiber der urbanen Qualitäten im digitalen Zeitalter?

Will die Schweiz hohe Lebens- und Arbeitsqualitäten und eine prosperierende Binnenwirtschaft? Wo ist das Potential dafür vorhanden? Sind es die Berggebiete, die ländlichen Gebiete oder sind es die urbanen Gebiete mit hoher Dichte an zentralörtlichen Leistungen? Ohne Zweifel sind die urbanen Gebiete die Leistungstreiber. Teilen Sie diese Sicht? Wenn ja, begleiten Sie unsere Anstrengungen: Unsere urbanen Gebiete sollen die höchstmögliche Wertigkeit erfahren.

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Nr. 79 – 30.11.2017 – Liegenschaftenbesitzer sind sich einig: Urbanität schafft Werte

Urbanität schafft Werte, so das Umfrageergebnis mit Immobilieninvestoren in Deutschland. Die Verantwortung, Urbanität zu schaffen, liegt bei den Stadtverantwortlichen, den Projektentwicklern sowie den Eigentümern. Die gleichen Erfahrungen macht die InterUrban in der Schweiz. Für Transformationsprozesse urbaner Gebiete müssen sich die Welten der Raumplanung und der Immobilienwirtschaft vernetzen.

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Nr. 78 – 06.11.2017 – Wie der Onlinehandel von der Anbieterdominanz im Detailhandel profitiert.

Die beiden Detailhandelsschwergewichte Coop und Migros versorgen die in der Schweiz lebendeBevölkerung rundum. Damit wird das Angebot austauschbar. Im Gegensatz dazu setzen die Online-Anbieter auf eine grosse Auswahl. Das entspricht einem Kundenbedürfnis. Das Einkaufen am Computer schwächt aber die Attraktivität der Innenstädte. Notwendig sind Flächen für neue Nutzungen.

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Nr. 77 – 06.10.2017 – Was, wenn Coop und Migros den Markt vollständig dominieren?

Die Präsenz von Coop und Migros ist in der gesamten Schweiz sehr hoch. Im Lebensmittelmarkt sind die beiden Grossverteiler gar marktbeherrschend. Mit dieser Präsenzbestimmen Coop und Migros auch die Attraktivität der Innenstadtgebiete. Vor allem die Angebotsvielfalt wird davon beeinträchtigt. Eine Lösung, um das Handeln der Eigentümer zu koordinieren, ist die Raumstrategie.

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Nr. 76 – 09.06.2017 – Was wären die Schweizer Innenstädte ohne Warenhäuser?

Warenhäuser sind das noch vielfältigste und urbanste Geschäftsmodell. Gemessen an allen anderen Non-Food-Angeboten generieren sie die mit Abstand höchste Flanier- und Kundenfrequenz. Markt bestimmend ist die Warenhauskette Manor. Sie allein bestimmt die Attraktivität vieler Schweizer Zentrumsgebiete.

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Nr. 75 – 05.05.2017 – Innenstädte oder Shopping Center - wer hat im Online-Zeitalter die Nase vorn?

Sinkende Umsätze im Detailhandel verschärfen den Wettbewerb zwischen Innenstädten und Shopping Center. Ausgehend von den in Zukunft bestehenden Bedürfnissen werden diese von den Innenstädten besser abgedeckt. Die haben aber einen alles hemmenden Nachteil: Die Zentrumsgebiete sind nicht transformationsfähig.

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Nr. 74 – 06.03.2017 – Wer sorgt zukünftig für die Wertschöpfung und Belebung der Innenstädte?

Die Online-Plattformen stehen in direkter Konkurrenz zu den Hauptangeboten der Innenstädte. Das betrifft Mode, Bücher und Unterhaltungselektronik. Den stationären Standorten werden die Kunden und damit die Belebung entzogen.

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Nr. 73 – 10.01.2017 – Digitalisierung entzieht der Schweizer Binnenwirtschaft Wertschöpfung

Immer mehr Online-Plattformangebote werden entwickelt, sie besetzen weltweit Marktfelder. Vielen lokalen Wirtschaftssektoren wird dadurch die Wertschöpfung geschmälert, oft die Wirtschaftlichkeit entzogen. Mittels DigitalSwitzerland soll die Schweiz in der digitalen Transformation weltweit eine führende Rolle spielen.

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Nr. 72 – 15.12.2016 – Urbane Identität in einer global geprägten Welt

Das Gesellschafts- und Wirtschaftsmodell Schweiz erfordert eine weitere Urbanisierung. Für die Erhaltung von Wachstum und Wohlstand ist die urbane Qualität matchentscheidend. Die Herausforderung ist gross, die entscheidende Frage lautet: wie lässt sich die Qualität der urbanen Gebiete steuern?

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Nr. 71 – 31.10.2016 – Nicht jeder Discounter gehört in die Innenstadt

Am einzigartigen Standort Fraumünster, dem Standort mit der höchsten Wertigkeit in der Züricher Altstadt, eröffnet der Lebensmittel- und Non-Food-Discounter Lidl demnächst eine Filiale mit der gewohnten Verkaufsfläche von 1000 m2. Davon erwartete man identitätsprägende Impulse. Dabei ist normalerweise eine hohe Stimmigkeit zwischen Branchenmix und Umfeld der bedeutendste Erfolgsfaktor.

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Nr. 70 – 22.06.2016 – Spitzenmässige Versorgungsleistung

Gemessen am Kundeneinzugsgebiet verfügt das Zentrumsgebiet der Stadt Buchs im Rheintal über ein grösseres Verkaufsflächenangebot als in jeder anderen Schweizer Stadt. Wichtige Gründe dafür sind eine langfristig angelegte Zentrumspolitik und ein Neubaupotential für marktgerechte Verkaufsflächen. Und es zeigt sich eine Korrelation: Ein massvolles Verkaufsflächenangebot an Autostandorten ist die unerlässliche Voraussetzung, dass sich Zentrumsstandorte entwickeln können.

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Nr. 69 – 18.05.2016 – Begegnungszonen sind keine Entwicklungstreiber

Das in der Vergangenheit populäre Erfolgsrezept zur Attraktivitätssteigerung der Zentrumsgebiete ist die Begegnungszone. Diese Eingriffe reichen nicht mehr aus, um den Marktkräften nachzuleben. Vielmehr ist es die Nutzungsvielfalt, die zum Erfolgsfaktor mutiert und den veränderten Bedürfnissen von Gesellschaft und Wirtschaft entspricht.

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Nr. 68 – 30.03.2016 – Ländliche Räume: Die Wirtschaftstreiber fehlen!

Mittelpunktgemeinden im ländlichen Raum muss es gelingen, eine Zentrumsqualität zu erreichen, die auf die gesamte Region ausstrahlt und Prosperitätsimpulse auszulösen vermag. Gelingt es selbst nicht, den Auszug der Grossverteiler und Magnetanbieter zu unterbinden, fehlt die Basis, Zentrumsstandorte mit Anziehung zu schaffen.

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Nr. 67 – 09.03.2016 – Ein Zentrum verliert seinen Markt

1990 war das Zentrum von Glarus noch unangefochtener Versorgungsschwerpunkt des Kantons. Heute übertrifft das Verkaufsflächenangebot im Einkaufsgebiet Netstal/Näfels das Zentrum von Glarus um mehr als das Doppelte. Der Kanton, die Politik, die Gemeinde Glarus, die Hausbesitzer und die Wirtschaftsverbände hätten Steuerungsprozesse anstossen können mit der Absicht, die Investitionstätigkeit auf das Zentrum von Glarus zu konzentrieren.

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Nr. 66 – 17.02.2016 – Hauseigentümer der Innenstädte sind gefordert

Im Zentrum von Glarus verlor das Gebiet Bahnhofsrasse mit dem wichtigsten Non Food- Anbieter, dem Warenhaus Schubiger, und dem Kompetenzanbieter "Ochsner Sport" seine zwei frequenzintensivsten Anbieter. Damit änderte sich Lagewertigkeit dieses Gebietes schlagartig, wovon Hauseigentümer direkt betroffen sind. Diese Situation erfordert ein Immobilien- und Standortumfeld-Management.

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Nr. 65 – 16.12.2015 – Ausblick 2016 - Unwiderstehliche Attraktivität der Städte

Die Städte und damit auch deren Zentrumsgebiete erfahren zurzeit eine Renaissance als Lebens-, Arbeits- und Kulturform. Die technologische Entwicklung wird die Stadtfunktion und das Stadtleben massgeblich verändern. Die urbane Qualität setzt den Massstab dafür, welche Wertschöpfung und Lebensqualität eine Volkswirtschaft zu erbringen kann.

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Nr. 64 – 11.11.2015 – Herausforderungen einer Kleinstadt

Ein möglicher Rückgang der Bekleidungsgeschäfte würde Zentren von Städten mit geringerer Grösse verstärkt schwächen. Die Stadt Lyss im Berner Seeland ist eine davon. Sie ist zusätzlich gefordert, haben doch die Hauptanbieter Coop und Migros ihren Zentrumsstandort aufgegeben. Derartige Veränderungen treffen Stadtverwaltungen, Hauseigentümer und Anbieter.

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Nr. 63 – 28.10.2015 – Schliessen in den nächsten fünf Jahren bis zu 1500 Modegeschäfte?

Günstige Umstände haben in der Vergangenheit ein hohes Wachstum an Modegeschäften ausgelöst. Heute führen der wachsende Onlinehandel und die zunehmenden Einkäufe im Ausland zu einer neuen Marktordnung. Inzwischen ist es sogar vorstellbar, dass bis im Jahr 2020 rund 1500 Modegeschäfte in der Schweiz schliessen müssen. Ein gemeinsames Handeln der öffentlichen Hand mit den Eigentümern wird unverzichtbar.

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Nr. 62 – 29.09.2016 – Urbane Hotspots - Erfolgsfaktor Angebotsmix

Damit bessere Lösungen möglich sind, muss der Entwicklungsfokus auf den Angebotsmix gerichtet werden. Gegenüber früher muss ein neuer Investor heute viel marktaffiner sein. So werden ein wertbeständiges Investment und eine hohe Marktakzeptanz der Anlage möglich.

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Nr. 61 – 04.09.2015 – Urbane Hotspots - Rare Erfolgsmeldungen

Verfolgt man die öffentliche Berichterstattung zu urbanen Hotspots, wie z.B. CityCenters, fallen vor allem die überwiegenden Beiträge über Fehlentwicklungen auf. Oft sind diese durch Anlagemieter initiiert, die damit auf Missstände aufmerksam machen wollen. Fehler in der Entwicklung sind tatsächlich ein häufiger Grund und das Anlagemanagement ist vorwiegend inaktiv. Es braucht dringend neue Lösungsansätze.

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Nr. 60 – 19.08.2015 – Zusammenfassung

Darauf, was Warenhäuser für die Innenstädte bedeuten, sind wir in den Input-Letters von 2015 mehrmals eingegangen. Zu einem öffentlichen Thema wurde die unfreiwillige Schliessung des Warenhauses Manor an der Bahnhofstrasse in Zürich im Jahr 2019. Auch das Vorhaben, direkt neben dem Schauspielhaus in Zürich eine McDonald-Filiale zu eröffnen, sorgte für Diskussionen. Der Plan wurde schliesslich nicht realisiert. Ebenfalls eine grosse Resonanz erfuhr das Thema der selbstfahrenden Autos.

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Nr. 59 – 03.07.2015 – Urbane Hotspots - Chancen für die Gemeinden

Gemeinden beurteilen die Chance als gering, ihren Einfluss bei Bauvorhaben einbringen zu können. Am ehesten gelingt dies noch bei Wettbewerbsverfahren für die Planung eines urbanen Hotspots und der darauf folgenden Umsetzung. Dazu müssen sich aber zumindest zwei heterogene Verhandlungspartner finden, nämlich die verwaltungsgeprägte Gemeinde und der unternehmergeprägte Investor.

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Nr. 58 – 10.06.2015 – Urbane Hotspots - Wettbewerbsverfahren als Chance zum Erfolg

Es scheint eine schweizerische Eigenheit zu sein, Entwicklungsprozesse von mehrheitlich Konsumnutzungen aufnehmenden Bauten einseitig auf die Bereiche Städtebau und Architektur zu fokussieren. Urbane Hotspots haben eine Marktleistung zu erbringen. Somit sollen Entwicklungsziele auch die Bereiche Nutzung, Identität und Funktionalität beinhalten.

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Nr. 57 – 20.05.2015 – Die Innenstadt braucht urbane Hotspots

City-Center werden als bauliche Einheit verstanden. Urbane Hotspots schliessen auch mehrere Bauten umfassende Nutzungsentwicklungen ein, die in einem räumlichen Zusammenhang stehen. Damit werden Geschäftslagen geschaffen, die auch Anbietern von Non-Food-Gütern spannende Perspektiven eröffnen. Dafür eignen sich viele mittelgrosse Gemeinden.

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Nr. 56 – 15.04.2015 – Neue Impulse braucht dir Innenstadt

Die Innenstadtgebiete haben ihre Marktdominanz bei der Versorgung mit Detailhandelsgütern innerhalb der letzten Jahrzehnte verloren. City-Center bedeuten eine Massnahme, die Versorgungskompetenz in kurzen Zeiträumen zu verbessern. Allerdings braucht es dafür eine nutzungsorientierte Entwicklungsphilosophie als Grundlagen um Versorgungs- und Erlebnisorte zu.

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Nr. 55 – 20.03.2015 – Die Innenstadt von morgen - ein (Mobilitäts-) Paradies!

Selbstfahrende, allenfalls elektrifizierte Autos würden für die Innenstädte einen immensen Attraktivitätssprung bedeuten. Mehr Menschen, weniger Verkehr und bequemere Erreichbarkeit könnten den Innenstädten eine richtiggehende Renaissance bescherend. Zurückstufung erleben dafür Versorgungsanlagen an Autostandorten.

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Nr. 54 – 25.02.2015 – Herkulesaufgabe für den Detailhandel

Der Online-Verkauf, die leicht sinkenden Haushalteinkommen und insbesondere der im Ausland getätigte Konsum führen zu Umsatzrückgängen im stationären Detailhandel. Die steigende Frankenstärke seit Januar 2015 verschärfte diese Entwicklung zusehend. Der Wettbewerb zwischen den Standorten und den Verkaufsmodellen verschärft sich.

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Nr. 52 – 15.12.2014 – Der dritte Ort - Privileg der Innenstädte

Innenstädte und Shoppingcenter sind auf einen vitalen, stationären Detailhandel angewiesen. Weil dieser aber zunehmend Marktanteile verliert, plädieren Shoppingcenter-Experten dafür, die Aufenthaltsqualität in den Centern zu erhöhen. Sie sollen sich zum „dritten Ort“ entwickeln. Ein Privileg, das aber ausschliesslich den Innenstadtgebieten vorenthalten ist.

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Nr. 51 – 19.11.2014 – Der Supermarkt - kein Ersatz für das Warenhaus

Das Warenhaus verkörpert das Zelebrieren in Musse eines vielfältigen Angebots schöner, nicht notwendigerweise benötigter Dinge. Der Supermarkt hingegen ist der auf das Praktische fixierte, korrekt organisierte Alltagsversorger. Ein Ersatz für das Warenhaus kann er nie sein.

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Nr. 50 – 05.11.2014 – Innenstädte brauchen neue Versorgungs- und Erlebnisorte

Weil das Warenhaus in vielen Innenstadtgebieten nicht mehr präsent ist, sind neue Angebotsgefässe gefragt, die auch eine Animationsrolle wahrnehmen können. Jetzt ist also der richtige Zeitpunkt für die Lancierung neuer, innovativer City-Center. Gefordert sind Akteure und die öffentliche Hand, um Entwicklungsprozesse gemeinsam anzugehen.

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Nr. 49 – 27.10.2014 – Warenhäuser in Kleinstädten erwünscht!

In mittelgrossen Städten sind Warenhäuser eigentliche Attraktivitätsträger und werden entsprechend geschätzt. Eine Betriebsaufgabe, wie demnächst das Warenhaus Globus in Chur, ist daher einschneidend. Verloren geht nicht allein das grösste, sondern auch das bezüglich Niveau angesehenste Verkaufsgeschäft der Innenstadt.

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Nr. 48 – 06.10.2014 – Warenhäuser - (auch) in Grossstädten unentbehrlich

Warenhäuser sind die flanierintensivste und damit die urbanste Verkaufsform. Der alles entscheidende Erfolgsfaktor als Attraktivitätsfaktor eines Innenstadtgebietes besteht in einem vielfältigen Angebot und vertikal angelegten Verkaufsflächen. Damit wird eine enorm hohe Besucherfrequenz auf engstem Raum erzeugt. Folglich ist ein allfälliger Verlust des Warenhauses Manor selbst an der potenten Zürcher Bahnhofstrasse ein Verlust.

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Nr. 47 – 27.08.2014 – UrbanManagement - das unentbehrliche Instrument für Urbanität

Urbanität ist die Zukunft. Weil vorwiegend bebaute Gebiete eine Transformation zu höherer Dichte anstreben müssen, werden Steuerung der Entwicklung urbaner Gebiete und ihre Qualitätssicherung über lange Zeiträume eine Herausforderung für die Schweiz. Das Instrument zur Umsetzung heisst UrbanManagement.

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Nr. 46 – 09.07.2014 – Urbanität: Die Uhr tickt

Das Angehen von Projekten, die eine Steuerung der Urbanitätsqualität zum Ziel haben, lässt uns keine Zeit mehr zum Warten. Veränderungen gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und technologischer Natur wirken sich direkt auf die Anforderungen an urbane Gebiete aus. Jetzt geht es darum, eine Basis zu schaffen, die Öffentlichkeit und breite Akteurenkreise zu einem abgestimmten Handeln motiviert.

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Nr. 43 – 26.05.2014 – Warenhäuser - nach wie vor unentbehrliche Frequenzerzeuger?

Anlass ist der aufgrund höherer Mietansprüche bedrohte Standort von Manor an der Bahnhofstrasse in Zürich. Aufgrund einer Reihe von verschiedenen Faktoren ist das Warenhaus immer noch DIE Verkaufsform mit ausgeprägt städtischen Eigenschaften und für die Innenstadt daher unentbehrlich. Sie zu erhalten erfordert das Zusammenspiel aller Akteure.

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Nr. 42 – 12.05.2014 – Urbanität: Zukunftsbilder sind Chef-Sache

Zukunftsbilder erfordern Weitsicht und Realitätssinn bezüglich Umsetzung. Lösungsfindungen eignen sich daher auch nicht für demokratisiert motivierte Mitbestimmung breiter Kreise. Lösungsfindungen, wie sich Innenstädte zukünftig auszurichten haben und welche gesellschaftlichen sowie wirtschaftlichen Bedürfnisse zu bedienen sind, gehören in den Verantwortungsbereich der Entscheidungsträger.

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Nr. 41 – 25.04.2014 – Urbanität: Zukunftsbilder - wer gestaltet sie?

Die öffentliche Hand als Hoheitsträger der innerstädtischen Gebiete kommt nicht umhin beim Gestalten von Zukunftsbildern eine Führungsverantwortung einzunehmen. Diese soll sich nicht allein in planerischen Absichten zeigen, sondern wertschöpfungsorientiertes Handeln auslösen. Dies verlangt einen Wechsel vom Verwalten zum Management.

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Nr. 40 – 11.04.2014 – Urbanität: Lösungsansatz Zukunftsbilder

Zukunftsbilder zeigen auf, mit welcher Nutzungsausrichtung, Zirkulationsqualität, Geschäftsmodellen und Wohnungstypen die Wettbewerbsfähigkeit erreicht wird. Damit sollen Innenstadtgebiete zu eigentlichen Entfaltungsräumen für die Binnenwirtschaft werden.

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Nr. 39 – 31.03.2014 – Urbanität: Wertschöpfungsorientierte Lösungen - aber wie?

Es zeigt sich, dass heute keine Entwicklungsabsichten und Zukunftsbilder vorhanden sind, die aufzeigen, wie Innenstadtgebiete in 30 Jahren gestaltet sein könnten und die Handlungsspielräume für Eigentümer aufzeigen.

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Nr. 38 – 17.03.2014 – Urbanität: Nicht ohne die Eigentümer!

Soll ein für die Urbanitätsqualität stehender Branchen-Mix erreicht werden, sind die Eigentümer von Innenstadtliegenschaften gefordert. Sie bestimmen über die baulichen Investitionen und die Vermietung. Damit tragen sie dazu bei, dass Innenstadtentwicklungen zum Erfolgsmodell werden können, was heute noch ein hürdenreiches Unterfangen darstellt.

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Nr. 37 – 03.03.2014 – Urbanität: Wirtschaft und Gesellschaft setzen darauf

Die Wirtschaft setzt auf die Vorteile der Urbanität. Standorte für Publikumsangebote sind hochgradig gesucht. Als Wohnstandort ist das urbane Umfeld anziehend, die Investitionsbereitschaft hoch. Die Nachfrage wird bei Weitem nicht bedient.

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Nr. 36 – 21.02.2014 – Urbanität: Zentrumsgebiete regeln sich nicht von selbst!

Das im Zentrumsgebiet von Wetzikon/ ZH bestens eingeführte Warenhaus Manor sah vor 20 Jahren keine Entwicklungsperspektiven. Die öffentliche Hand sah keine Veranlassung darin, Standortoptionen auszuloten. In der Folge wählte Manor neu den Autostandort Hinwil. Zwischenzeitlich weist dieser mehr zentrumsrelevante Angebote auf, als dies im Zentrum von Wetzikon der Fall ist. Da stellt sich die Frage, ob es nicht zu den Aufgaben einer Gemeinde gehören müsste, Entwicklungen zu gestalten, die gesellschaftlich und wirtschaftlich derart negative Auswirkungen verhindern.

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Nr. 35 – 06.02.2014 – Urbanität und Zentrumsentwicklung: Haltung der öffentlichen Hand

Diverse Gründe führen dazu, dass die öffentliche Hand die Innenstadtentwicklung (noch) nicht priorisiert. Gemeinden mit einem zentralörtlichen Versorgungsanspruch sollen sich den Themen Potential und Handlungsfelder annehmen.

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Nr. 34 – 24.01.2014 – Urbanität - ein Erfolgsfaktor auch für die Schweiz?

Der Umgang mit der Urbanität wird für die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes entscheidend sein. Zentrumsgebiete sind dabei die Brennpunkte der urbanen Qualität. Der dafür unerlässliche Detailhandel wird den Zentrumsgebieten im Wissen um diesen Umstand entzogen.

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Nr. 33 – 18.12.2013 – Wettbewerbsfaktor Urbanität

Urbanität wird zum tragenden Wettbewerbsfaktor die zu erreichen hohe Anforderungen an alle Beteiligten stellt. Die öffentliche Hand hat dabei eine Führungsfunktion, die marktnahes Handeln verlangt. Die Akteure sind mit ihren Immobilien Teil eines Territoriums. Öffentlichkeit und Wirtschaft müssen sich annähern.

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Nr. 27 – 04.11.2013 – Wird der Sympathieträger Innenstadt zum Verlierer?

Zwei Ereignisse an der Zürcher Bahnhofstrasse waren letztes Jahr in den Medien omnipräsent. Zum einen war es das Mietpreistreiben eines Immobilienmaklers, zum anderen der Fall einer vom Fernsehen bekannten Kundin, der scheinbar die Begutachtung einer Krokoledertasche verwehrt wurde. Beides sind Ereignisse, die den Sympathiewert einer Einkaufsstrasse schmälern, sich aber nie gänzlich vermeiden lassen. Was sich aber daraus abzuleiten ist, ist die Erkenntnis, dass Öffentlichkeitsarbeit heute zu den prioritären Tätigkeitsfeldern einer Innenstadtorganisation gehört.

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Nr. 25 – 14.10.2013 – Versorgungsstrategie für Erfolgsregionen?

Im gut situierten Kanton Zug will oder kann der Ortskern von Cham seine mögliche Versorgungsfunktion zu geringem Anteil übernehmen. Cham und damit dessen Umlandgemeinden setzen auf autoorientierte Versorgungsschwerpunkte sowie auf das Zentrum von Zug. Damit ist der Ortskern zum Nachteil einer hohen Automobilität und abnehmender Ortszugehörigkeit vom Nutzungsdruck befreit.

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Nr. 24 – 16.09.2013 – Ländliche Räume - unabdingbarer Erfolgsfaktor bei Ortskern?

Sind urbane Räume weltweit der eigentliche Anziehungsfaktor, bleibt den ländlichen Räumen die gegenteilige Rolle, ihre Entwicklungsindikatoren sind negativ. Ein Ausbau von Pendlerwegen löst das Problem nicht zwingend. Es soll und muss ein höherer Grad an Eigenständigkeit und eine höhere, lokal erbrachte Wertschöpfung, erreicht werden. Gemeinden mit Zentrumsfunktion sollen dafür die Attraktivität ihrer Ortskerne massiv steigern. Vor dieser Herausforderung steht z.B. auch die Gemeinde Reinach im Kanton Aargau.

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Nr. 23 – 09.09.2013 – Frequenzbringer Apotheken

Die Abgabe von Medikamenten durch Ärzte schmälert den Umsatz der grösstenteils in Ortskernen ansässigen Apotheken. Das gefährdet den Public Service und einen wichtigen Frequenzbringer.

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Nr. 22 – 30.08.2013 – Lagen in der Innenstadt werden immer attraktiver

Lagen in der Innenstadt werden immer attraktiver. In Deutschland sind die Innenstädte erstmals die Marktgewinner. Geschäftslagen in der Innenstadt weisen gegenüber Geschäften in Einkaufszentren durchwegs bessere Entwicklungsindikatoren auf. In der Schweiz werden Verkaufsflächen hingegen immer noch zum grossen Teil an Aussenstandorten geplant. Soll ein Umdenken stattfinden, sind die schweizerische Raumplanung, Städte und Gemeinden sowie der Detailhandel gefordert.

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Nr. 14 – 11.04.2013 – Kann sich eine Agglomerationsgemeinde eine schwache Versorgungsleistung langfristig leisten?

Vergleichen wir die Ortskerne der Gemeinden von Thalwil/ZH und Reinach/BS. Ersterer ist kompakt, der zweite weitläufig angelegt. Thalwil weist eine schwache Versorgungsleistung auf. Sie ist, gemessen am Detailhandelsumsatz pro Einwohner trotzdem um das Zweieinhalbfache grösser, als dies in Reinach der Fall ist. In Thalwil fehlt der Raum, in Reinach Perspektiven, um im Ortskern eine massgeblich gute Versorgungsleistung zu erreichen. In beiden Gemeinden ist das Thema sensibilisiert.

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Nr. 11 – 14.03.2013 – Kleinkantonshauptorte: Attraktivitätsfaktor Urbanität

Der Kanton Appenzell Ausserrhoden lanciert Programme, welche die Attraktivität als Wohnstandort und damit die Bevölkerungszahl erhöhen. Herisau als Kantonshauptort muss die wachstumstreibende Rolle übernehmen. Dafür ist ein Ortszentrum notwendig, das eine hohe Versorgungsleistung erbringt, stärkend für die Identität wirkt und Standorte für Dienstleistungsbetriebe generiert.

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Nr. 10 – 07.03.2013 – Kleinkantonshauptorte als Prosperitätstreiber

Der Hauptort eines Kleinkantons prägt sein Wohlstandsniveau in hohem Masse. Darum sind diese Orte auf einen optimal ausgestatteten Ortskern angewiesen. Am Beispiel des Ortskerns von Herisau (Kanton AR) wird die heute zu tiefe Versorgungszentralität aufgezeigt und sowohl Chancen als auch Risiken beleuchtet. Kantonshauptorte sind gefordert, Ressourcen zu entwickeln, welche einen wirkungsvollen Einfluss auf die Ortskernentwicklung einnehmen.

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Nr. 07 – 14.02.2013 – Fussgängerzone: Ökonomisches Erfolgsmodell oder teure Sackgasse?

Das Innenstadtmodell „Fussgängerzone“ hat die bereits vorhandene gute Lagequalität noch mehr aufgewertet, andere Strassenzüge aber abgewertet. An ersteren steigen die Mietpreise für Ladengeschäfte ins Irreale, andere Gebiete hingegen leiden unter der mangelnden Tagesbelebung. Dieser Umstand wirkt wenig stimulierend für die ebenso wichtigen Dienstleistungsstandorte. Soll eine hohe Urbanitätsattraktivität angestrebt werden, soll das gesamte Innenstadtgebiet einbezogen werden.

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Nr. 06 – 07.02.2013 – Fussgängerzone: Beitrag zur Vielfalt?

Die in den 60er und 70er Jahren lancierte Fussgängerzone ist eine Erfolgsstory. Dass dadurch zwar die Nachfrage nach Standorten gefördert, aber gleichzeitig das Angebot an Verkaufsflächen verknappt wurde, wird gerne verkannt. Damit wurden Mietpreiserhöhungen eingeleitet, die sich nur noch wenige Branchen leisten können. Damit verlieren diese Einkaufsgebiete in der Fussgängerzone ihre Vielfalt und damit ihren stärksten Anreiz.

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Nr. 05 – 31.01.2013 – Wie viel Detailhandel braucht die Innenstadt?

Das Marktpotential einer Innenstadt ergibt sich aufgrund der Bewohnerzahl seiner Stadt/Gemeinde, dessen Einzugsgebiet und dem Wohlstandsniveau. Daraus resultiert das frei verfügbare Ausgabenbudget, das dem Detailhandel zufliessen kann. Inwieweit das Ausgabenpotential und die Grösse des Einzugsgebietes abgeschöpft werden, hängt wesentlich von der Angebotsgestaltung, sprich von der Urbanitätsattraktivität einer Innenstadt ab. Dazu trägt der Detailhandel massgeblich bei.

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Nr. 04 – 24.01.2013 – Die Innenstadt als Prosperitätstreiber der Binnenwirtschaft

Das Wohlstandsniveau der Schweiz wird massgeblich vom Binnenmarkt bestimmt. Viele der leistungsfähigen und wertschöpfungsstarken Unternehmungen suchen Standorte mit urbanem Umfeld. In den Zentrumszonen sollen vermehrt Standorte dafür geschaffen werden. Dies gilt auch für Wohnraum.

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Nr. 03 – 17.01.2013 – Braucht die Innenstadt den Detailhandel?

Die Marktleistung der Innenstädte muss bedeutend zulegen, wenn wieder eine Balance zwischen den Detailhandelsstandorten ausserhalb der Siedlungsgebiete und denen in den Innenstädten hergestellt werden soll. Der Detailhandel übernimmt dabei nicht nur eine vielfältige Versorgungsleistung sondern trägt auch wesentlich zur Belebung der Innenstädte bei. Der Nutzungsausrichtung und damit verbunden dem Detailhandel, soll oberste Priorität eingeräumt werden.

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Nr. 02 – 10.01.2013 – Was die optimale Innenstadt ausmacht

Die optimal ausgestattete Innenstadt ist Gradmesser vom Niveau der Lebens- und Arbeitsgestaltung und Mittelpunkt einer Region mit einem hohen Beitrag an Identifikation und Wertschöpfung. Sie ist der unbestritten stärkste Beitrag zur Standortattraktivität. Gestaltung und Entwicklung der Innenstädte sollten zuoberst auf der politischen Agenda stehen.

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Nr. 01 – 17.12.2012 – Megatrend Urbanität

Die Anziehungskraft der Städte und innerhalb dieser deren (Stadt-)Mitte, ist der vielleicht wichtigste Megatrend unserer Zeit. Es geht darum, dies als Chance zu nutzen und auf die lokale Situation zu übertragen.

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Altstadtgebiete

Nr. 32 – 11.12.2013 – Eine Baustelle wird zum Happening

Eine Neugestaltung der Zirkulationsflächen in Altstadtgebieten erfordert immense Ressourcen und führt zu massiven Beeinträchtigungen. In Baden wurde diesen Umständen Rechnung getragen. Zum einen wurde der Erneuerungsperimeter übergeordnet angelegt. Zum anderen wurde die Bauphase der weiten Gasse mittels zweckorientierten Anreizsystemen nicht nur möglichst kurz gehalten, sie gestaltete sich vielmehr zum eigentlichen Happening.

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Nr. 20 – 14.06.2013 – Altstadtgebiete: Wer handelt?

Altstadtgebiete in einen neuen Lebenszyklus zu führen, erfordert einen höchst vielfältigen Massnahmen-Mix. Die richtige Funktionsteilung der Zuständigkeiten schafft Klarheit für zielorientiertes Handeln. Die öffentliche Hand soll eine auf lange Zeiträume ausgelegte Entwicklungsperspektive anbieten. Die Innenstadtvereinigungen forcieren die richtigen Anbietergeschäftsmodelle, zeichnen verantwortlich für die Öffnungszeiten, die Kommunikation, die Eventpolitik und sind das Bindeglied zu den Eigentümern. Die Eigentümer steuern den Branchen-Mix und die baulichen Investitionen.

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Nr. 19 – 24.05.2013 – Altstadtgebiete: Bedeutung und Auswirkung der Nachtnutzungen

Lang ist die Liste der negativen Auswirkungen der Entertainment-Nachtnutzungen in Altstadtgebieten. In der Altstadt von Aarau sind weniger als 5 Prozent der Nutzfläche durch Nachtnutzungen betrieben. Diese beeinflussen aber alle anderen Nutzungen in erheblichem Masse. Die Frage sei erlaubt, ob nicht Ausschlusskriterien für Störnutzungen angebracht sind.

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Nr. 18 – 16.05.2013 – Altstadtgebiete: Die Nutzung bestimmt die Wertigkeit!

Weil der Urbanitätsgrad massgeblich durch die Publikumsnutzungen bestimmt wird, sollen Planungen und Entwicklungsstrategien auch eine marktorientierte Sicht aufweisen. Zukunftsfähige Geschäftsmodelle müssen deshalb mit der Standortwertigkeit im Einklang sein. Nutzungs- und Identitätsperspektiven helfen, die Wettbewerbsfähigkeit der Altstadt als Gesamtes mit den Bereichen Städtebau, Architektur, Schutzstellungen, Infrastruktur und Aussenraum abzustimmen.

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Nr. 17 – 10.05.2013 – Umgang der Altstadtgebiete mit schwindender Kundenfrequenz

Die Altstadt Aarau hat, gemessen an der Innenstadt, einen Anteil an Verkaufsfläche und Umsatz von unter 15 Prozent, der Anteil an Kundenfrequenz liegt bei nur 8,7 Prozent. Der Anteil an Ladengeschäften hingegen ist mit 30 Prozent hoch. Gefragt ist dringend eine Neuausrichtung mit Fokus auf die Publikumsnutzungen. Es werden künftig Geschäftsmodelle notwendig sein, die mit tieferer Kundenfrequenz eine höhere Wertschöpfung erreichen (Konzept und Massnahmen Aargauer Innenstadt von InterUrban/intosens: Sicht und Wahrnehmung von aussen, Handlungsfelder, Strategie Altstadt Aarau).

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Nr. 16 – 02.05.2013 – Altstadtgebiete: Wenig Verkaufsfläche, viel Wirkung!

Die Altstadtgebiete mit Ergänzungsfunktion weisen, gemessen am jeweiligen Zentrumsumsatz im Detailhandel, einen geringen Anteil auf. Dies gilt auch für den Anteil Verkaufsfläche. In Willisau/LU lag dieser Anteil im Jahr 2012 bei rund 30 Prozent, ein Jahr später noch bei 24 Prozent. Andere Altstadtgebiete liegen deutlich darunter. Mit sinkenden Marktanteilen soll eine in der Zukunft wirtschaftlich tragfähige und die Altstadtgebiete belebende Situation erreicht werden. Das stellt eine grosse Herausforderung dar.

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Stadtteile, Quartiere, Areale und Immobilien

Nr. 53 – 21.01.2015 – Entwicklung von Stadtteilen mit Mehrwert

Die Steuerung von Entwicklungen in Stadtteilen mit Bahnhofanbindung und Neubau- und Umnutzungspotential sind beste Voraussetzungen für das Erreichen einer hohen Urbanitätsqualität. Dazu gehört z.B. das Stadtgebiet "Ennet den Geleisen" in Schaffhausen. Der Lenkungswille der Stadt hat sich auf den Städtebau, Architektur, Aussenräume, Fussgängernetz und Infrastrukturanlagen ausgewirkt. Folgen muss jetzt eine Nutzungs-, Gestaltungs- und Zirkulationsidee in Abstimmung mit allen betroffenen Eigentümern. Daran misst sich die Urbanitätsqualität.

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Nr. 31 – 25.11.2013 – Wie lassen sich städtische Orte gestalten?

Eine McDonald’s-Filiale soll neben dem Zürcher Schauspielhaus einziehen, was diese nicht gutheisst und ein Gerichtsverfahren nach sich zieht. Sollte das Ziel darin bestehen, ein Standortgebiet mit kulturellem Schwergewicht, in unserem Fall ein Kunst- und Theaterviertel, zu entwickeln, sind Steuerungsmassnahmen notwendig. Der Gewinn im urbanen Raum ist nicht allein das Verdienst eines Einzelnen sondern die Summe Vieler.

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Nr. 30 – 18.11.2013 – Werden Arbeitsgebiete zum Erfolgsfaktor?

Arbeitsgebiete haben das Potential, den wirtschaftlichen Standort-Anforderungen gerecht zu werden. Gestaltung und Management dieser Gebiete wird eine Kernaufgabe der Wirtschaftsförderung darstellen.

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Nr. 21 – 05.07.2013 – Arealentwicklung: Unterschätztes Potential

Mit der Neuausrichtung frei werdenden Areale kann und soll ein Impuls ausgelöst werden, der auch die zukünftig angestrebte Entwicklung der Standortgemeinden stärkt oder zum Durchbruch verhilft. Dies erfordert, dass Wettbewerbs- und Testplanungsverfahren ein Nutzungs- und Identitätsprogramm enthalten, das als wichtiges Beurteilungskriterium gehandhabt wird.

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Investitions-, Raummanagement und Standortattraktivität

Nr. 45 – 30.06.2014 – Standortsteuerung der Discounter hat seine Tücken

Das Praxisbeispiel aus der Gemeinde Hitzkirch (LU) zeigt die Schwiergkeiten auf, Standorterschliessungen im regionalen Kontext von Lebensdiscountern lösen zu wollen. Für Hitzkirch ernüchternd ist der Entscheid des Kantonsgerichts der zeigt, dass ein regionaler Entwicklungsplan nicht bindend und eine Koordination zwischen den Gemeinden keine Pflicht ist.

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Nr. 44 – 11.06.2014 – Der hohe Preis der Lebensmitteldiscounter

Der Preis wird noch lange ein gewichtiger Marktvorteil sein. Darauf basiert auch das Geschäftsmodell der Lebensmitteldiscounter Aldi und Lidl. Kosten, die der Öffentlichkeit durch dieses Modell zufallen, sind nicht unerheblich. So fallen ein enormer Landflächen- und Parkplatzbedarf sowie eine hohe Automobilität an. Im Jahr 2020 werden 12 bis 16% aller Autofahrten für Lebensmitteleinkäufe zu Aldi und Lidl führen.

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Nr. 29 – 12.11.2013 – Ländliche Räume: Erreichbarkeit wird zum Risiko!

Die ländlichen Räume weisen die längsten Arbeitspendlerwege auf. Wenn die Kosten dafür ansteigen, schmälert dies die Standortanreize dieser Gebiete. Deshalb sollten ländliche Räume Wert auf eine möglichst hohe Eigenständigkeit legen, damit die lokal erbrachte Wertschöpfung erhöht und in der Folge das Angebot an Arbeitsplätzen steigt.

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Nr. 26 – 28.10.2013 – Versorgung ausserhalb der Siedlungsgebiete eine Lösung?

Im Einflussgebiet des Grossraums Zürich wurde im Jahr 2011 innerhalb der Region Rafzerfeld 2011 ein Versorgungsstandort gewählt, der ausserhalb der Ortskerne der betroffenen Gemeinden Eglisau, Rafz, Hüntwangen, Wil und Wasterkingen liegt. Das Vorhaben war mit dem Kanton und den Gemeinden bis ins Detail geprüft worden. Daran zeigt sich, dass Ortskerne nicht durchwegs über ein Potential verfügen, das für den Ausbau des Versorgungsangebotes ausreicht.

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Nr. 13 – 04.04.2013 – Agglomerationsstädte- und Gemeinden: Profiteure oder Opfer des stadtnahen Standortes?

Agglomerationsgemeinden in der Nähe von Grossstädten setzen auf ihren Anreiz als Wohnort. Noch können sie es sich leisten, auf eine ansprechende Balance zwischen Wohn- und Arbeitsplätzen zu verzichten. Aber sie entwickeln sich immer mehr hin zu Schlaf- und Fernsehstädten. Dem kann entgegengewirkt werden, wenn vermehrt Wert auf die Stärkung der Eigenständigkeit von Agglomerationsgemeinden gelegt wird. Dazu tragen einerseits ein Versorgungsangebot mit Begegnungs- und Erlebnisräumen bei und andererseits eine höhere Anzahl von Arbeitsplätzen im Dienstleistungssektor. Letzteres, sowie das Klima zwischen Grossstadt und Agglomeration wird sich dann verbessern, wenn Teile vom Steuersubstrat auch am Arbeitsort anfallen.

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Nr. 12 – 21.03.2013 – Wettbewerbsfähigkeit der Kleinkantone (aus aktuellem Anlass Wirtschaftsstudie Schweiz)

Mittels eines Wettbewerbsindikators wird die Wettbewerbsfähigkeit der Kantone aufgezeigt. Sechs der zehn Mess-Indikatoren stehen in Abhängigkeit zur Ortskernentwicklung. Die Resultate von Herisau und Glarus zeigen klar auf, dass sie in ihren Ortskernen mehr zur Schaffung von Arbeitsplätzen im Dienstleistungssektor beitragen müssen. Die Kantone sind gefordert, sich nicht weiter zu Empfängergesellschaften zu entwickeln sondern die Sicht vermehrt auf wertschöpfungstreibende Kräfte zu legen.

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Nr. 08 – 21.02.2013 – Wohn- und Stockwerkeigentum: Langfristig ein Risiko für Eigentümer und Innenstadtentwicklung?

Gut unterhaltene und erneuerte Wohnbauten im Stockwerkeigentum haben einen Einfluss auf die Standortattraktivität. Ein grosses Risiko stellen nicht geplante und umgesetzte Rückstellungen für Erneuerungsmassnahmen dar. In urbanen Gebieten soll das Stockwerkeigentum sorgfältig geprüft werden.

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Meinungsaustausch: Rückblick und Fragen

Nr. 28 – 08.11.2013 – Rückblick und Fragen

Einige Fragen betrafen die in den Input-Letters publizierten Daten. Diese sind aus dem Datenpool der InterUrban entnommen. Weitere Fragen betrafen die Steuerung entwicklungsrelevanter Bauprozesse. Die Fähigkeit, Bauprozesse zu steuern, respektive zu begleiten, trägt in hohem Masse dazu bei, das Wohlstandsniveau zu erhöhen. Wir werden demnächst näher auf diese Thematik eingehen.

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Nr. 09 – 28.02.2013 – Meinungsaustausch

Leser-Beiträge zur Schwierigkeit, Standorte für neue Geschäftsmodelle zu finden, vom Fehlverhalten von Luxusanbietern, von fehlendem Überblick der Standortcharakteristiken und von der Zunahme an Angeboten mit persönlichen Dienstleistungen sowie zur Frage, wie auf die Entwicklung der monofunktionalen Einkaufsgebiete Einfluss genommen werden kann.

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Folgende Städte, Gemeinden, Regionen und Kantone wurden in den Input-Letters erwähnt:



Kantone

Appenzell Ausserrhoden, Glarus, St. Gallen, Zürich, Thurgau, Luzern, Aargau, Zug

Regionen

Cham, Rafzerfeld

Städte und Gemeinden

Aarau/AG, Adliswil/ZH, Altstätten/SG, Arbon/SG, Baden/AG, Basel/BS, Bern/BE, Biel/BE, Brugg/AG, Buchs/SG, Burg/AG, Burgdorf/BE, Cham/ZG, Chur/GR, Dübendorf/ZH, Eglisau/ZH, Frauenfeld/SG, Glarus/GL, Gossau/ZH, Heerbrugg/SG, Herisau/AR, Hinwil/ZH, Hitzkirch/LU, Huttwil/BE, Hünenberg/ZG, Hüntwangen/ZH, Kloten/ZH, Knonau/ZH, Kreuzlingen/TG, Lachen/SZ, Langenthal/BE, Laufenburg/AG, Liestal/BL, Luzern/LU, Lyss/BE, Menziken/AG, Olten/SO, Opfikon/ZH, Lenzburg/AG, Menziken/AG, Mettmenstetten/ZH, Rafz/ZH, Rapperswil/Jona/SG, Reinach/AG, Reinach/BS, Risch/LU, Rorschach/SG, Schaffhausen/SH, Schwyz/SZ, Sins/AG, Solothurn/SO, St. Gallen/SG, Stans/OW, Steinhausen/ZG, Sursee/LU, Thalwil/ZH, Thun/BE, Uster/ZH, Wädenswil/ZH, Wasterkingen/ZH, Wattwil/SG, Weinfelden/ZH, Wettingen/ZH, Wetzikon/ZH, Willisau/LU, Wil/ZH, Wil/SG, Winterthur/ZH, Wohlen/AG, Zug/ZG, Zofingen/AG, Zürich/ZH

Strassen und Quartiere

Bahnhofstrasse und Fraumünster in Zürich, Badgasse in Baden, Weite Gasse Baden, Marktgasse/Untertor in Winterthur und Obergasse / Steinberggasse, Sulzer Areal Winterthur, Wattwil, Wohlen